Ein Projekt zu den blinden Flecken der Nachhaltigkeit.
Die ursprüngliche Website angstekelscheitern.de ist deaktiviert. Vielleicht taucht sie irgendwann in ähnlicher Art und mit ähnlichen Themen wieder in Erscheinung.
Wir labeln, lügen und scheitern. Oder wer handelt wirklich konsequent nachhaltig?
Unsere Publikation Angst.Ekel.Scheitern. Ein Austausch zu den blinden Flecken der Nachhaltigkeit ist im Urbanophil Verlag erschienen und hier abrufbar:
In etwa 30 Beiträgen, u.a. aus der Architektur und Stadtentwicklung, der Kunst und der Filmbranche, des Transformationsdesigns und der Informatik, der Soziologie und Philosophie, der Praxis des Material-Verwaltens und des zivilen Ungehorsams werden Hürden und Hemmnisse, Lücken und Abhängigkeiten im Nachhaltigkeitskontext beschrieben, gezeichnet und besprochen.
Danke an alle Unterstützer:innen: Dieses Projekt wurde finanziert von der Andrea von Braun Stiftung, der Hamburg Research Academy, der Claussen Simon Stiftung sowie der Hamburger Klimaschutzstiftung mit der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) aus den Mitteln des #moinzukunft Hamburger Klimafonds.
25. – 27. Mai 2023
Angst. Ekel. Scheitern. Ein Symposium zu den blinden Flecken der Nachhaltigkeit

Plakatdesign zur Veranstaltung von Levin Stadler: http://levinstadler.de
In einer multidisziplinären Veranstaltung vom 25. bis 27. Mai 2023 im Oberhafenquartier in Hamburg nahmen wir in spannungsvollen und -geladenen Diskussionen, Interaktionen und künstlerischen Interventionen die blinden Flecken von Nachhaltigkeit multiperspektivisch in den Blick. Unsere Veranstaltung war keine Bühne für Erfolgsgeschichten. Vielmehr beleuchtete sie die blinden Flecken von Nachhaltigkeit, die sich eng verflochten in politischen, wissenschaftlichen, sozioökonomischen und ökologischen (Alltags-)Kontexten zeigen.
Im Rampenlicht standen Widersprüche, Hindernisse und Ängste im Zusammenhang mit dem Begriff Nachhaltigkeit, denen wir uns diskursiv und spielerisch widmeten. Wir erhielten Einblicke in die nicht nachhaltigen Logiken inter- und transdisziplinärer Wissenschaftsbetriebe, indem Transformationsdesigner:innen, Sozialökonom:innen, Stadtplanende- und forschende, Architektur-, Kunst- und Filmschaffende, Archäolog:innen, Materialverwalter:innen, Psycholog:innen u.v.a. ihre Perspektiven teilten und Inputs zur Ambivalenz nachhaltigen Handelns und der Widersprüchlichkeit der jeweiligen Begriffs(de)konstruktion gaben. So sprach ein Philosoph über Flugscham und konsumspezifischen Ekel. Ein Informatiker referierte über die Ambivalenz von Kryptowährungen. Und wir diskutierten den Zusammenbruch des Weltklimas – um nur einige Themen zu nennen.
